| 20/02/2011
Bessere Luftqualität durch intelligente Oberflächen
Die Luft zum Atmen - so wichtig und doch oft stark belastet. Stickoxide
und Feinstäube aus Autoabgasen und Industrie belasten die Luft
in unseren Städten. Sie führen häufig zu Atemwegserkrankungen
und Allergien und sie greifen die Substanz von Gebäuden und denkmalgeschützten
Fassaden an.
Umweltzonen und verbesserte Filtertechniken lösen das Problem
bisher nicht wirklich. Auch der durch die EU geplante Emissionshandel
für die Luftschadstoffe NOx und SO2 ist umstritten, wobei die
vorliegenden Erfahrungen aus dem Handel mit CO2-Zertifika-ten durchaus
als gut zu bewerten sind.
Ein für Europa recht junger Lösungsansatz ist die Nutzung
von photokatalytischen Oberflächen-Beschichtungen auf Basis von
Nano-Titandioxid. Die Technologie, welche in Japan bereits seit über
15 Jahren erfolgreich eingesetzt wird, ist in der Lage mehr als 85
% der schädlichen Gase wie z.B. Abgas-Stickoxide (NOx), Formaldehyd,
Benzol und VOCs (flüchtige organische Verbindungen) wirkungsvoll
zu beseitigen. Die Be-schichtung baut hierbei giftige Stickoxide zu
ungiftigem Nitrat ab, das dann vom Regen einfach abgespült wird.
Für die Umwelt kein Problem, denn die bei dieser Reaktion entstehenden
Stoffe sind nichts anderes als Gips, Kalk und Düngekalk.
In Verbindung mit Licht produziert eine so beschichtete Oberfläche
Sauerstoffradikale, welche mit allen organischen Substanzen und schädlichen
Gasen reagieren und diese zersetzen. Vorteilhaft ist zudem, dass dieser
Effekt ein Oberflächen-Leben lang aktiv bleibt, denn die Photokatalyse
verbraucht sich nicht. Einzige Voraussetzung für die photokatalytischen
Reaktion ist Licht, wobei moderne Beschichtungen auf Basis von TitanShield®
nicht nur bei UV-Licht, sondern auch bei sichtbarem Licht wirksam
sind.
Ergänzende Informationen unter: http://www.titanshield.de
Downloadlink
zum Pressetext (PDF)
.
Downloadlink zu
einem Foto
|