| 01/07/2010
Zierbrunnen: Mit Sonnenlicht gegen Algen und Keime
Wer kennt das nicht? Kaum ist es Sommer, schon treiben Algen in Zierbrunnen
und Wasserbecken ihre Blüte. Das ist nicht nur äußerst
unansehnlich, es stinkt mancherorts auch gehörig zum Himmel.
Doch was tun? Die chemische Keule ist natürlich ein Weg, aber
mit Sicherheit nicht immer der beste Ansatz, zumal Mensch und Tier
hier auch durchaus Schaden nehmen können, wenn das vermeintlich
saubere Wasser getrunken wird. So ist beispielsweise in der Schweiz,
aber auch in vielen deutschen Gemeinden der Einsatz von Wasserchemie
in öffentlichen Zierbrunnen und Wasserbecken strikt verboten.
Aber es geht auch anders. Neuartige Beschichtungs-
systeme auf Basis von photokatalytischem Titandioxid sind in der Lage,
alle Arten von organischen Verunreinigungen, aber auch Viren und Keime
im Wasser wirkungsvoll zu zersetzen. Das Ganze funktioniert nur mit
der Kraft von Licht und Sauerstoff, wobei das Ausgangsprodukt, Titandioxid,
sogar unter der Nummer E171 als Lebensmittel zugelassen ist. Bekannt
ist Titandioxid auch aus der Kosmetik oder aus dem Malkasten.
Das Schöne an der neuen Beschichtung ist, dass sich ihre Wirksamkeit
nicht verbraucht, denn die Photokatalyse wird durch das Sonnenlicht
immer wieder neu angeregt. So haben Algen keine Chance, wobei durch
die Beschichtung ganz nebenbei auch sehr effektiv die Verbreitung
von Pathogenen (Krankheitserreger) verhindert wird. Aufgrund ihrer
kurzen Lebenserwartung verschwinden sie nahezu vollständig. Selbst
die gefährlichen Legionella-Bakterien sowie Blaualgen, welche
ebenfalls zur Familie der Bakterien gehören, werden wirksam zersetzt.
Zu beziehen ist die neue Beschichtung in Deutschland unter dem Markennamen
TitanShield®. Weitere Informationen zu Technologie und Hersteller
unter www.nadico.de.
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